Niedrigenergiehaus

Ein Niedrigenergiehaus zeichnet sich primär durch seine hohe energetische Qualität aus, die unmittelbar die individuellen Heizkosten bestimmt. Demnach verbraucht ein Niedrigenergiehaus durchschnittlich die Hälfte der Energie eines Hauses, welches gemäß den gesetzlichen Mindeststandards konzipiert ist. Seit Beginn der 1990er – Jahre werden in Deutschland vermehrt derartige Häuser gebaut. Der Begriff Niedrigenergiehaus umschließt die Bezeichnungen Passivhaus, „ Kfw – Effizienz-Haus 55" und „ Kfw - Effizienz- Haus 70". Ergänzend werden Gebäude analog tituliert, die dem Standard „ EnEV 2009" ( Energieeinsparverordnung 2009) entsprechen.

Generell impliziert ein derartiges Niedrigenergiehaus eine effiziente Wärmedämmung, Heizungsanlage, eine kompakte Bauweise, die vollständige Vermeidung von Wärmebrücken, eine luftdichte Hülle, eine bedarfsgerechte Belüftung und eine perfekte Nutzung passiv – solarer Energien. Das Lüftungssystem muss zusätzlich kontrolliert sein.

Aufgrund dieser Faktoren sorgt die Konstruktion eines solchen Gebäudes dafür, dass das Gebäude durch den umfassenden Wärmeschutz des Hauses ganzjährig bei minimaler Energiezufuhr warm gehalten wird. Zusätzlich verhindert dieser Schutz, dass Hitze in das Haus eindringt. Deshalb birgt ein hoher energetischer Standard der Immobilie immer ein hochwertiges Wohnklima, das die Lebensqualität optimiert. Außerdem reduziert ein Gebäude von hoher energetischer Qualität signifikant den CO2 - Ausstoß. Laut Statistiken entfällt rund ein Drittel der gesamten CO2 – Emission in der Bundesrepublik auf Gebäude.

Niedrigenergiehäuser benötigen einen geringen Anteil an Heizwärme und Warmwasser – Nutzenergie. Der niedrige Anteil an erforderlicher Heizenergie ist primär auf die Außenbauteile bzw. den Wärmeschutz der Gebäude zurückzuführen. Erfolgt eine Lüftung des Hauses über Fenster, weisen nahezu alle unterschiedlichen Baustandards einen verhältnismäßig gleichen Anteil an Wärmeverlust durch das Lüften auf. 

Ausschließlich Häuser, die mindestens dem Baustandard „ Kfw – Effizienz –Haus 70" entsprechen, besitzen einen geringeren Lüftungsverlust. Derartigen Gebäudetypen ist ein in der Regel eine Abluftanlage angeschlossen. Unterstützt durch leistungsstarke Solaranlagen kann der jeweilige Energieaufwand der einzelnen Häuser effektiv halbiert werden. Zudem senkt die innovative Haustechnik der Niedrigenergiehäuser die Verteilverluste von Warmwasser sowie der Heizanlage. Ferner reduziert diese Technik anhaltend den erforderlichen Strom für beispielsweise Umwälzpumpen oder Lüftungsgeräte. Die Diskrepanz bezüglich des Energieverbrauches zwischen einem unsanierten Gebäude und einem Passivhaus ist mit dem Faktor 10 festzusetzen.

Im Durchschnitt beträgt der Heizölverbrauch für die notwendige Raumwärmeerzeugung eines energieeffizienten Hauses jährlich 2 bis maximal 7 Liter pro Quadratmeter. Gebäude, die explizit als Passivhaus klassifiziert sind, verbrauchen im Jahr durchschnittlich maximal 2 Liter Heizöl pro Quadratmeter. Deshalb besitzen Niedrigenergiehäuser ein hohes Kapitaleinsparpotential für Immobilienbesitzer. Parallel sind die Gebäude sehr ressourcenschonend und tragen somit maßgeblich zum Klimaschutz bei.

Des Weiteren ist die Investition in eine energetische Sanierung bzw. in den Bau eines Niedrigenergiehauses, beispielsweise mit dem auernovum - hrabec müller hofbauer bau u planungs gmbh Bauunternehmen, ein Kapitaleinsatz, welcher langfristig die Kosten für eine Instand –Setzung erheblich minimiert. Demnach ist eine diesbezügliche Maßnahme bei energieeffizienten Gebäuden erst nach einem Intervall von durchschnittlich 50 Jahren nötig.

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Wohnen im eigenen Haus

Hallo! Hier berichte ich über das Bauen und die Bauherren. Für mich wurde dieses Thema interessant als ich, zusammen mit meiner Frau, noch zur Miete wohnte. Wir planten unsere Zukunft in Bezug auf das Wohnen. Die Frage war, kaufen wir ein Haus oder bauen wir eines? Schließlich entschieden wir uns dazu zu bauen. Das Schöne ist, bei dem Hausbau konnte jeder von uns beiden seine Wünsche und Vorstellungen mit einfließen lassen. Da ein Bauvorhaben viel Geld kostet. kann sich der Bauherr darüber Gedanken machen, was er in Eigenleistung erbringen kann. Jede Arbeit, die der Bauherr selber durchführt, macht das Bauprojekt billiger.

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